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Ölfilme
auf Wasseroberflächen |
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Für die praktische Anwendung und den Einsatz
des Ölfilmdetektors OFD-901 ist folgendes zu beachten:
1. Bei fließenden Wässern in Gerinnen kann sich aufgrund
der bewegenden Wasseroberfläche sowie
der Turbulenz kein durchgehender Ölfilm
ausbilden.
2. Für die einwandfreie Funktion des Detektors muss ein durchgehender
Ölfilm auf der Wasseroberfläche vorhanden
sein. Zu diesem Zweck muss dem Öl in
einer beruhigten Zone die Möglichkeit
zum Aufschwimmen gegeben werden. In dieser
Zone dürfen keine Zuläufe von oben
in die Wasseroberfläche erfolgen, da
sonst der Ölfilm wieder "zerschlagen" wird.
3. Es bieten sich mehrere Möglichkeiten für solche Fälle
an wie zum Beispiel die Abschottung von unruhigen
Zonen mit einer Tauchwand und Schaffung einer
zweiten, beruhigten Oberfläche. Beide
Räume müssen aber durch eine mehrere
cm breite Öffnung miteinander verbunden sein,
damit sich das aufschwimmende Öl auch in der beruhigten
Kammer anreichern kann.
4. Alternativ bietet sich noch die Möglichkeit an, einen Teilstrom
des Wassers durch einen Leichtflüssigkeitsabscheider
zu leiten, in dem das Öl aufschwimmen
kann. Auf der Oberfläche kann dann das Öl
durch den Ölfilmdetektor erkannt werden. Wenn die Oberfläche
in diesem Abscheider durch konstruktive Maßnahmen
klein gehalten wird, genügt in diesem Teilstrom
bereits eine Menge von 0,11 Öl für eine einwandfreie
Erkennung.
Grundsätzlich ist bereits im Vorfeld
sorgfältig zu prüfen, welche Maßnahmen für die
Ölerkennung zu treffen sind, damit eine einwandfreie und zuverlässige
Funktion gewährleistet ist.
Wir hoffen Ihnen mit diesen Ausführungen einige Anregungen für
die Lösung Ihrer Aufgabenstellung gegeben zu haben und stehen
Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfugung.
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Für
die Überwachung von Pumpensümpfen und Abscheidern wurde
ein neuartiges System entwickelt, welches mittels Hochfrequenz die
Impedanz der obersten Flüssigkeitsschicht auswertet Optische
Eigenschaften und Einfärbungen der aufschwimmenden Leichtflüssigkeit
haben keinen Einfluss auf die Funktion und die Zuverlässigkeit
der Messung. Auch Öl und Fettablagerungen bilden keine Barriere
für Hochfrequenz im Gegensatz zu elektrischen Leitfähigkeitsmessungen.
Das System besteht aus einem frei beweglichen Schwimmkörper mit
einem Durchmesser von 300 mm. Am Rand tauchen drei symmetrisch angeordnete
Messspitzen aus Edelstahl ca. 3 mm in die Flüssigkeit ein, im
Normalfall Wasser. Bei Anwesenheit von Öl, Diesel oder anderen
auf schwimmenden Leichtflüssigkeiten bildet sich eine obere Phase.
Je nach Dicke der Überdeckenden Schicht enden die Messspitzen
in dieser oder im Wasser.
Im Innern des Schwimmkörpers befindet sich ein Wechselfeldgenerator
, dessen Ausgangssignal elektrisch an die Messspitzen angekoppelt
ist. Je nach umgebendem Medium stellt sich eine unterschiedliche Impedanz
ein, die vom Auswertmodul gemessen wird. Die Verbindung erfolgt über
ein zweiadriges Kabel, welches eine Länge von bis zu 300 m haben
kann.
Im Alarmfall müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
--- Alle drei Messspitzen müssen sich gleichzeitig im Öl
befinden, weshalb auch bei bewegter Oberfläche
kein Fehlalarm auftritt.
--- Obiger Zustand muss ca. 3 Sekunden andauern, um die Relaisverzögerung
zu überbrücken.
--- Ausfall der Versorgungsspannung oder Leitungsunterbrechung
zum Sensor
Das Gerät wird in Luft ohne jegliche Hilfsmittel kalibriert und
geprüft. Dem Anwender steht mit dem Ölfilmdetektor ein Überwachungssystem
zur Verfügung, welches bei Standardanwendungen keiner Justierung
und bei sachgemäßer Anwendung keiner Wartung bedarf, da
im Sensor keine beweglichen oder verschleißenden Teile vorhanden
sind.
Mit dem System OFD-90l bieten sich somit völlig
neue Möglichkeiten für die Überwachung von Pumpensümpfen
oder Ölabscheidern.
Wo durch Leckagen und Undichtigkeiten Öl in Wasserkreisläufe
gelangen kann, ist zur frühzeitigen Erkennung und zur Vermeidung
von Folgeschäden der Einsatz des Ölfilmdetektors eine preiswerte
Investition.
Die wesentlichsten Vorteile auf einen Blick:
--- Absolut zuverlässige Funktion, da keine Leitfähigkeitsmessung
--- Äußerst einfache Inbetriebnahme
--- Keine Einstellarbeiten der Sensorik erforderlich
--- Unter Verwendung einer Anreicherungseinrichtung
können bereits kleine Mengen ausgelaufenes
Öl einwandfrei erkannt werden
--- In anderer Bauform geeignet für den Einbau in Rohrleitungen
oder Tanks zur Automatisierung von Entwässerungen
oder Entölungen |
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