- Allgemeines zur Messung
 - Funktionsbeschreibung
 - Gerätebeschreibung
 - Technische Daten des    Schwimmers
 - Allgemeines zum Auswertmodul
 - Technische Daten des    Auswertmoduls
 - Inbetriebnahme und Abgleich des    Systems
 - Technische Hinweise und    Montage
 - Wichtige Hinweise für das    Aufsetzen des Schwimmers
 - Überprüfung des Messsystem
   
  Technische Hinweise und Montage
  Die Meßeinrichtung ist so justiert, daß das Relais bei Anwesenheit von Wasser ohne
Ölfilm durchgeschaltet ist. Die Kontakte 3 + 5 sowie 6 + 8 sind geschlossen. In dieser Phase leuchtet die Kontroll-LED auf der Platine. Im Alarmfall erlischt die Kontroll-LED und das Relais fallt ab, wobei folgende Bedingungen erfullt sein müssen:
1. Alle drei Meßspitzen müssen sich gleichzeitig im Öl befinden. Da die drei     Meßspitzen radialsymmetrisch angeordnet sind, erfolgt auch bei bewegter     Wasseroberfläche kein Fehlalarm.
2. Alle drei Meßspitzen müssen sich ca. 5-10 Sekunden im Öl befinden, bis die     Relaisverzögerung anspricht.

3. Kabelunterbrechung zum Sensor
4. Spannungsausfall
Bei Schaltvorgängen für die Aktivierung von Hupen, Lampen, Pumpen oder Ventilen
ist unbedingt auf die maximale Schaltleistung des Wechselrelais zu achten. Bei höheren Leistungen wird die zusätzliche Verwendung eines Lastrelais erforderlich.
Bei der Verlegung des Verbindungskabels vom Schwimmer zur Auswertelektronik ist darauf zu achten, daß im gleichen Kabelkanal keine Leitungen mit hohen Leistungen verlaufen, wie z.B. für die Versorgung von Pumpen oder Motoren. Besonders bei Kabelverlängerungen ist darauf zu achten, daß abgeschirmte Leitungen verwendet werden, die nach Möglichkeit nicht garallel zur möglichen Störquelle verlaufen sollen.
Der Schwimmer wird standardmäßig mit einem 10 m langen Kabel ausgeliefert. Bei Verlängerung gelten die vorab gemachten Hinweise. Aufkeinen Fall sollte das Kabel durch Abschneiden gekürzt werden, da eine nachträgliche Verlängerung bei zu kurzem Kabelwegen der notwendigen Wasserdichtigkeit problematisch ist.
Für die Führung des Schwimmers befindet sich auf dem Deckel eine Öse. Hier sollte ein möglichst dünnes Nylonseil befestigt werden. Die Länge muß mindestens so gewählt werden, dass der Schwimmer sich immer frei bewegen kann und auch bei tiefstem Wasserstand nicht in der Luft hängt, da sonst ein Fehlalarm erfolgt. Bei Verwendung eines Metallseils mit hohem Eigengewicht liegt dieses bei hohem Wasserstand auf dem Rand des Schwimmers und bewirkt dann, dass dieser sich nicht mehr in horizontaler Lage befindet. Dadurch wird die Empfindlichkeit des Schwimmers geringer und es kann zu Fehlalarmen kommen.
 
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