Das
private Schwimmbad
Im
Interesse der Gesundheit sollte auch der private Schwimmbadbetreiber
die Aufbereitung seines Schwimmbadwassers durch entsprechende
Wasserpflegemaßnahmen und in bestimmter zeitlicher Abfolge durchführen.
Die tägliche Messung von pH-Wert (Idealwert 6,5 - 7,6), freiem
Chlor (Idealwert 0,3 - 0,6 mg/l) und gebundenem Chlor (ideal,
wenn so gut wie nicht vorhanden) ist nicht nur bei hoher Frequenz
des Schwimmbades zu empfehlen.
Wird
der pH-Wert des Schwimmbadwassers autumatisch geregelt und gemessen,
muss darauf geachtet werden, dass die pH-Sonde regelmäßig gereinigt
und kalibriert wird.
Bei pH-Werten kleiner 5,5 ist eine gesundheitliche und technische
Schädigung nicht auszuschließen, pH-Werte über 7,6 beeinträchtigen
die Keimtötung von chlorhaltigen Aufbereitungsmitteln negativ
(Redoxspannung 750 mV bei pH-Werten von 6,5 - 7,6 ergibt eine
hohe Keimtötungsgeschwindigkeit).
Der
typische Hallenbadgeruch und gerötete Augen sind ein sicheres
Zeichen von Unterchlorierung (zu viel an gebundenem Chlor, Messwert
größer 0,2 mg/l), denn nur ein Überschuss an freiem Chlor vernichtet
das gebundene Chlor.
Ist der Messwert an freiem Chlor kleiner 0,3 mg/l sollte die
Dosierung erhöht werden, ist er größer als 0,6 ist die Dosierung
zu stoppen bis der Messwert wieder im normalen Bereich liegt.
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